Rolandproell

Philosophische Lego-Spiele Roland Pröll bei der Klavierwoche im DAI - vom Author: Jesper Klein

„Da wird man nie mit fertig", sagt Pianist Roland Pröll über Ludwig van Beethovens Sonate op. 111 in c-Moll, es ist eine seiner bedeutungsvollsten und die letzte zugleich. Jetzt bot Pröll das Werk im Rahmen der 30. Heidelberger Klavierwoche im Deutsch-Amerikanischen Institut dar.

Es war ohne Zweifel der Höhepunkt des Abends. Pröll übe das Werk seit 20 Jahren und entdecke dabei immer wieder Neu.. Es ist jene Sonate, der sich Thomas Mann in seinem Roman „Doktor Faustus" so ausführlich widmete und die nun Philosophieren einlädt Furioser Kampf im ersten Satz, das Jenseits im monumentalen zweiten. Mit beherztem Groove spielte Pröll die aufwühlenden Passagen der Arietta. Eine feinsinnige Interpretation, die erkennbar macht, dass Prell schon lange an diesem Giganten der Klavierliterat arbeitet.

Welche Begeisterung Pröll für die Musik mitbringt, zeigte sich in den kleinen Einführungen, die der Pianist vor den Darbietungen hielt. Er erklärte Besonderheiten und Akkorde, demonstrierte Besagtes direkt am Klavier. So auch bei Beethovens Sonate op. 110, die ebenfalls von Bedeutungsschwere geprägt ist Pröll sprach vom „philosophischen Lego-Spiel". Er interpretiere die Sonate dann auf das Wesentliche reduziert, bisweilen fast naiv anmutend Technisch war das nicht immer ohne Makel, dafür geradlinig und konsequent im Vortrag.

Zweifellos ist diese Musik anspruchsvoll und auch ein wenig sperrig. Sie mit den mysteriösen Sonaten Skrjabins zu kombinieren, ist eine ambitionierte und fordernde Idee. Denn auch Skrjabins Sonaten Nr. 3 und Nr. 5 sind keine leicht ver-dauliche Musik. Pr. spiel. Skrjabin unaufgeregt, resolut und ohne in Hektik zu verfallen. Gravitätisch das Drammatico der dritten Sonate, bisweilen Mister das Allegretto.

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